Pflegekammern

Pflegekammer in Niedersachsen

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Pflegekammer in Niedersachsen

Wahl zur Pflegekammer in Niedersachsen 2018 ver.di Wahl zur Pflegekammer in Niedersachsen 2018  – Interessen der Beschäftigten konsequent vertreten

ver.di gewinnt Pflegekammer-Wahl

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist die mit Abstand stärkste Fraktion in der Versammlung der neuen Pflegekammer Niedersachsen. Von 31 Plätzen stellt ver.di acht – verteilt auf alle Berufsgruppen. Gewerkschaftssekretärin Aysun Tutkunkardes ist hoch zufrieden: „Wir stehen der Pflegekammer weiterhin kritisch gegenüber. Jetzt ist sie aber da – und mit dieser starken ver.di-Bank können wir ihr einen deutlichen Gewerkschaftsstempel aufdrücken.“

Das Beste draus machen – das war stets das ver.di-Motto, nachdem der Landtag die Entscheidung pro Pflegekammer getroffen hatte. „Uns ist wichtig, überall die Interessen der Pflegekräfte vertreten zu können – das tun wir natürlich auch in der Kammerversammlung“, macht die Gewerkschafterin deutlich. Egal ob Altenpflege oder Krankenpflege – ver.di wird auch außerhalb der Kammer weiter für die Kolleginnen und Kollegen kämpfen. „Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege ist laut Kammergesetz nicht die Aufgabe der Pflegekammer und sie hat auch keine Durchsetzungsmöglichkeiten“, erinnert Aysun Tutkunkardes.

  • Wahl zur Pflegekammer: Für die Listen von ver.di stimmen

    Die Pflege ist ein toller, anspruchsvoller und gesellschaftlich wichtiger Beruf. Pflegekräfte verdienen Anerkennung und Respekt. Nicht nur in Sonntagsreden, sondern im Alltag. Das heißt: gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, angemessene Bezahlung, mehr Personal. Dafür setzt sich ver.di als die Gewerkschaft im Gesundheits- und Sozialwesen mit ihren mehr als 375.000 Mitgliedern in der Branche ein. Das wollen wir auch in der Pflegekammer tun, die im Juni in Niedersachsen gewählt wird.

    So wird gewählt: In Niedersachsen gibt es 31 Sitze, davon:

    • 20 Gesundheits- und Krankenpflege
    • 3 Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
    • 8 Altenpflege

    Die registrierten Mitglieder wählen die jeweiligen Listen und Kandidat/innen ihrer Berufsgruppe. Die gesamte Wahl wird als Briefwahl durchgeführt. Gewählt wird vom 13. bis 28. Juni 2018.

    Willst du auch, dass die Stimme der Beschäftigten in der Pflegekammer gehört wird? Dann unterstütze deine Gewerkschaft und stimme bei der Wahl zur Pflegekammer für die Listen von ver.di.

  • Konsequente Interessenvertretung – auch in der Pflegekammer

    Die Pflege braucht mehr Personal, mehr Zeit und bessere Bezahlung, kurzum: mehr Anerkennung. Dafür setzt sich ver.di ein – egal wo. Das gilt auch für die Landespflegekammer in Niedersachsen, deren Einrichtung die damalige rotgrüne-Landesregierung im Dezember 2016 beschlossen hat. Wir haben das stets kritisiert. Denn wir sind nicht davon überzeugt, dass die Pflegekammer Möglichkeiten hat, die zentralen Probleme in der Pflege zu lösen. Dennoch bleiben wir jetzt selbstverständlich nicht außen vor. Wir engagieren uns für die Interessen unserer Mitglieder und aller Beschäftigten. Als die Gewerkschaft im Gesundheitswesen übernehmen wir Verantwortung.

  • Landeskabinett beschließt umstrittene Pflegekammer

    17.02.2016: "Größter Flop von Rot-Grün" - Landeskabinett beschließt umstrittende Pflegekammer

    Trotz breiter gesellschaftlicher Kritik, begründeter Einwände und zahlreicher ernstzunehmender Bedenken hat das Landeskabinett heute (09.02.2016) die umstrittene Pflegekammer beschlossen. „Die Niedersächsische Landesregierung und die Fraktionen von SPD und Grünen waren Sachargumenten nicht zugänglich und fühlten sich einseitig den Lobbyisten einiger Pflegeverbände verpflichtet. Mit der Pflegekammer hat Rot-Grün ihren bisherigen größten Flop gelandet“, kommentierte ver.di-Landesleiter Detlef Ahting den heutigen Beschluss. 

    Anders als die Kammern der freien Berufe, wie zum Beispiel für Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte oder Notare, die selbständig und eigenverantwortlich arbeiten, sollen nun in Niedersachsen 70.000 Pflegekräfte per Gesetz Zwangsmitglieder in der Pflegekammer werden. Doch im Unterschied zu den Freiberuflern sind die Pflegekräfte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Diensten abhängig beschäftigt und bei ihrer Arbeit an die Weisungen ihres Arbeitgebers gebunden. „Was hier geschaffen wird, ist ein Ding aus dem Tollhaus“, so Ahting. 

    Eine der Aufgaben der Pflegekammer soll die Fort- und Weiterbildung in den Pflegeberufen sein. „Dies ist unbestritten ein wichtiger Punkt, der jedoch keine Kammer rechtfertigt. Nun sollen die Pflegekräfte ihre Qualifizierung mit einem Zwangsbeitrag von rund 100 Euro im Jahr auch noch selbst bezahlen. Wir dürfen jedoch die Arbeitgeber von ihrem Versorgungsauftrag für Patienten und Heimbewohner nicht aus der Verantwortung entlassen.“ Es bestehe der Verdacht, dass die Pflegekammer lediglich ein Beschaffungsprogramm für Weiterbildungsmaßnahmen der Pflegeverbände sei, so der Gewerkschafter.  

    Angesichts der Tatsache, dass die meisten Pflegekräfte zu den eher einkommensschwachen Berufsgruppen gehören, stelle die zusätzliche Zahlungsverpflichtung von 100 Euro eine unzumutbare Belastung dar. „Wir gehen davon aus, dass der Zwangsbeitrag in absehbarer Zeit weiter steigen wird“, sagte Ahting. Die Gewerkschaft ver.di prüfe zurzeit, wie ihren Mitgliedern bei der Zwangsverkammerung Rechtsschutz gewährt werden kann.

    Mehr Infos erhaltet ihr hier.

  • Nein zur Pflegekammer!

    Hier gelangt ihr zur aktuellen Seite von Niedersachsen

    Hier gelangt ihr zur Stellungnahme aus Niedersachsen/Bremen vom 02.07.2015.

    ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
    Fachbereich 03 - Aysun Tutkunkardes
    Goseriede 10
    30159 Hannover

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