Kirchen und Arbeitsrecht

Diakonie weiter im Stillstand

Diakonie

Diakonie weiter im Stillstand

Vergiftetes Angebot der Arbeitgeber

Der von vielen Diakonie Managern so hochgelobte Weg mit Arbeitsrechtlichen Kommissionen Tarife zu gestalten, erweist sich auch zu Beginn des neuen Jahres als unfähig gute Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Leidtragende dieser Entwicklung sind die Beschäftigten diakonischer Einrichtungen. Diese hätten es mehr als verdient erheblich besser bezahlt und entlastet zu werden. Das Angebot der Arbeitgeber scheint zunächst attraktiv. Das Muster ist allerdings durchsichtig, wie schon seit Jahren. Lohnerhöhungen werden zu gesichert, aber auf betrieblicher Ebene mit sogenannten Öffnungsklauseln wieder einkassiert.

Es  geht auch anders

Diakonische Dienstgeberverbände in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein, die bereits Tarifverträge mit ver.di abgeschlossen haben, erzielen unter schwierigen Rahmenbedingungen gute Tarifverhandlungsergebnisse mit ver.di.

Warum geht das nicht bundesweit?

Ein wenig mehr christliche Gemeinsamkeit täte der Diakonie an dieser Stelle gut.
Für die Beschäftigten in der Diakonie kann die Schlussfolgerung natürlich nicht lauten, die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten. Gute Löhne und entlastende Arbeitsbedingungen fallen immer noch nicht vom Himmel - dafür muss gemeinsam gekämpft werden.
 

Weiter Infos findet ihr unter: https://www.diakonie-ark-dienstgeberseite.de/

Kontakt

  • Mario Gembus

    Ein­rich­tun­­gen der Kir­chen, Dia­­ko­­nie und Ca­ri­tas

    030/6956-1049