Gesundheitspolitik

Tarifliche Bezahlung in der Altenpflege

Stellungnahme

Tarifliche Bezahlung in der Altenpflege

Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung werden durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Vielzahl verschiedener Maßnahmen vorgelegt. ver.di bezieht sich mit dieser Stellungnahme auf die vorgelegten Entwürfe der Formulierungshilfen zu Änderungsanträgen und fachfremden Änderungsanträgen.

Den Arbeitsbedingungen von Beschäftigten im Gesundheitswesen kommt eine zentrale Bedeutung zu, um eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten und den Fachkräftebedarf jetzt und auch in Zukunft zu sichern. Der Handlungsbedarf für die pflegerische Versorgung ist enorm. Wegen der Corona-Pandemie spitzt sich die Lage weiter zu. Beschäftigte geben ihre Berufe auf oder arbeiten kürzer, weil der Druck zu groß geworden ist. Die Bedingungen für die Beschäftigten müssen sich grundlegend verbessern. Grundlage für attraktive Arbeitsbedingungen sind bedarfsgerechte und bundesweit einheitliche Personalvorgaben und angemessene Bezahlung. Dazu sind schnelle und wirksame Schritte notwendig. Die vorliegenden Änderungsanträge bieten teilweise positiven Ansätze. An den wesentlichen Themen, der angemessenen Entlohnung der Beschäftigten in der Altenpflege, der Pflegepersonalbedarfsbemessung für vollstationäre Pflegeeinrichtungen sowie für Krankenhäuser, sieht ver.di deutlichen Nachbesserungs- und Korrekturbedarf.

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Kontakt

  • Barbara Susec

    Ge­sund­heits­po­li­ti­k. The­menschwer­punk­te: Pfle­ge­po­li­ti­k, Di­gi­ta­li­sie­rung im Ge­sund­heits­we­sen

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