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SRH-Kliniken: 5,9 Prozent mehr Geld

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SRH-Kliniken: 5,9 Prozent mehr Geld

ver.di erzielt Tarifabschluss bei den SRH-Kliniken: Entgelte steigen in Stufen um 5,9 Prozent - höhere Nachtzuschläge und weitere Corona-Prämie

Pressemitteilung, Berlin, 09.04.2021. In den Tarifverhandlungen für rund 8.500 Beschäftigte der SRH-Kliniken haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Arbeitgeber einen Abschluss erzielt, der eine stufenweise Erhöhung der Entgelte um 5,9 Prozent, höhere Nachtzuschläge und eine erneute Corona-Sonderprämie vorsieht. "Das ist ein guter Abschluss, der nur durch das Engagement der Kolleginnen und Kollegen vor Ort möglich wurde", sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. "Durch die vereinbarten Mindestbeträge profitieren insbesondere die unteren Entgeltgruppen von dem Abschluss. Das war uns ein wichtiges Anliegen, ebenso die Erhöhung der Nachtzuschläge."

Im Einzelnen sieht der Tarifvertrag, der eine Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31. Dezember 2022 hat, eine Erhöhung der Tabellenentgelte von 2,3 Prozent, mindestens aber 60 Euro, zum 1. April 2021 vor. Zum 1. April 2022 steigen die Entgelte um weitere 2,3 Prozent, mindestens aber um 60 Euro, und zum 1. September 2022 um weitere 1,3 Prozent. Die Vergütungen der Auszubildenden steigen zu denselben Zeitpunkten um dieselben Prozentwerte. Zudem werden die Nachtzuschläge für die Zeiten von 21 Uhr bis 0 Uhr und von 4 Uhr bis 6 Uhr auf 25 Prozent, mindestens aber 3,15 Euro pro Stunde erhöht. Für die Zeit von 0 Uhr bis 4 Uhr wird dieser Zuschlag auf 33 Prozent, mindestens aber 4,20 Euro pro Stunde erhöht. Desweiteren erhalten die Beschäftigten eine weitere steuerfreie Corona-Prämie in Höhe von 150 Euro. Teilzeitbeschäftigte bekommen die Prämie anteilig, mindestens aber 100 Euro. Auszubildende erhalten ebenfalls die Prämie von 100 Euro.

Die SRH-Holding ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts mit den Geschäftsfeldern Gesundheit, Bildung und Hochschulen. Die Unternehmen des Geschäftsfeldes Gesundheit sind in der SRH Kliniken GmbH zusammengefasst, die Kliniken und Medizinische Versorgungszentren betreibt und rund 10.500 Beschäftigte hat. Der Konzern betreibt Akutkliniken und Reha-Kliniken an insgesamt 18 Standorten in Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen-Anhalt, darunter in Heidelberg, Sigmaringen, Pfullendorf, Oberndorf, Suhl, Gera, Zeitz, Naumburg und Magdeburg. Seit 2008 existiert ein Konzerntarifvertrag für die SRH-Kliniken, von dem derzeit rund 8.500 Beschäftigte profitieren.

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