SRH

Arbeitgeber verweigert Angebot

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Arbeitgeber verweigert Angebot

ver.di fordert deutliches Lohnplus. Jetzt sind wir dran!

Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 8.500 Beschäftigten der SRH-Kliniken am 10. Dezember 2020 haben wir als ver.di-Tarifkommission dem Arbeitgeber unsere gemeinsamen Forderungen vorgestellt und erläutert.

Wir fordern:

  • Tabellenentgelt: 6,5 Prozent mehr Geld, monatlich mindestens 180 Euro.
  • Die Ausbildungsvergütung soll ebenfalls um 6,5 Prozent steigen.
  • Laufzeit zwölf Monate, ab dem 1. Januar 2021
  • Bonus für ver.di-Mitglieder: drei zusätzliche freie, bezahlte Tage oder 300 Euro, mit der Wahl zwischen beiden Optionen.

Wir erwarten in der Verhandlungsrunde auch eine Einigung zu folgenden Themen:

  • Nachtarbeit belastet: Erhöhung des Nachtzuschlages auf 30 Prozent.
  • Gerecht für alle: Überstundenzuschläge von 25 Prozent auch für Teilzeitbeschäftigte.
  • Fair geht vor: Ständige Zulage für alle anstelle einer Arbeitsmarktzulage für wenige.

Die Verhandlungsführung der SRH-Kliniken behauptete aber, die ver.di-Forderungen seien »viel zu hoch«. Und: Heute gebe es kein Angebot. Das, obwohl der Arbeitgeber seit Eingang unserer Forderungen sechs Wochen Zeit hatte, eine Reaktion vorzubereiten.

ver.di setzt den Rahmen für Corona-Sonderzahlung

Wieder einmal lässt sich der Arbeitgeber Zeit. Schon die Verhandlungen über eine Sonderzahlung für das Corona-Jahr 2020 haben sich lange hingezogen. Bereits im Frühjahr hatte ver.di dazu aufgefordert, die besonderen Leistungen und Belastungen in der Pandemie zu honorieren. Doch das Unternehmen stellte sich lange Zeit taub. Nach vielen Gesprächen steht nun ein guter Rahmen für Verhandlungen von Betriebsräten und Arbeitgeber. Die Sonderzahlung soll zwischen 150 und 700 Euro liegen und von den Belastungen abhängen, denen die Beschäftigten durch ihren Corona-Einsatz ausgesetzt waren. Auszubildende sollen 150 Euro erhalten.

Klare Erwartungen

Gemeinsam machen wir uns in der Tarifrunde der SRH-Kliniken stark für das, was uns wichtig ist: ein deutliches Lohnplus. Denn nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie gehen wir an unsere Grenzen – und oftmals auch darüber hinaus. Wir haben die klare Erwartung, dass unsere
verantwortungsvolle Arbeit und unser Engagement honoriert werden. Am nächsten Verhandlungstermin, dem 28. Januar, wollen wir ein verhandlungsfähiges Angebot auf dem Tisch haben.

Dafür werden wir aktiv – in den Betrieben und digital. Gemeinsam fordern wir, was uns zusteht. Am besten gemeinsam mit dir:  https://mitgliedwerden.verdi.de

 

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