promedica

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Mindestens das Niveau des öffentlichen Dienstes soll es sein: Die Tarifkommission promedica geht mit einer klaren Forderung in die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern.

Die Zeit ist reif

Die Tarifauseinandersetzungen seit Bestehen unseres Tarifvertrages im Jahr 2011 waren geprägt von konstruktiven Verhandlungen, immer mit Blick auf das Unternehmen. In der letzten Runde war das Ergebnis eine moderate Lohnerhöhung, aber auch eine Reduzierung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 3 Stunden.

Allerdings ist der materielle Abstand zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes zwischenzeitlich deutlich höher geworden. Daher braucht es in diesen Verhandlungen eine Konzentration auf die deutliche Erhöhung der Entgelte.

Die schlechtere Bezahlung ist augenscheinlich

Für Berufsanfänger beträgt der Abstand in den ersten beiden Stufen bis zu - 25 Prozent. In den Stufen 3 und 4 bis zu - 18 Prozent und in den Stufen 5 und 6 bis zu - 14 Prozent.

Diese Zahlen machen deutlich, dass die Verhandlungen nicht einfach werden. Wir sind gespannt, wie sich der Arbeitgeber zu diesem Missverhältnis äußert und wie er hier gegensteuern will.

Es steht eine Tarifauseinandersetzung bevor, die uns vor Herausforderungen stellt. Gelingt es auf dem Verhandlungsweg zu einer Angleichung für die Beschäftigten zu kommen oder werden wir erstmalig in der Geschichte unseres Tarifvertrages Arbeitskampfmaßnahmen ergreifen müssen?

Wir verschaffen uns Respekt!

Die Entgelttabellen des Bundestarifvertrages promedica sind zum 31. Dezember 2019 gekündigt.

Am 30. Oktober 2019 ist Verhandlungsauftakt. In der Mitgliederbefragung haben sich alle Kolleg*innen für deutliche Gehaltssteigerungen ausgesprochen.

Diesen Mitgliederauftrag hat die Tarifkommission umgesetzt und am 24. September folgenden Forderungsbeschluss gefasst:

·         Der Arbeitgeber wird aufgefordert, die Tabellenentgelte der Beschäftigten ab dem 1. Januar 2020 mindestens auf das Niveau der Entgelttabellen des öffentlichen   Dienstes (Stand 1. März 2020) anzuheben.

·         Die Laufzeit der Entgelttabellen soll 12 Monate betragen.

Tariffragen sind Machtfragen

Nur zusammen können wir das Ziel erreichen, dass wir für unsere hochqualifizierte, gesellschaftlich wichtige und anspruchsvolle Arbeit das bekommen, was wir verdienen. Retten wir uns selbst vor schlechter Bezahlung und damit vor unbesetzten Stellen – es macht kein anderer!

mitmachen, mitbestimmen, mitentscheiden.

Je mehr Kolleginnen und Kollegen sich für einen Tarifabschluss einsetzen, desto bessere Ergebnisse können wir erreichen. Gute Tarifverträge sind kein Geschenk, sie müssen von den Beschäftigten durchgesetzt werden.

Sei dabei! Setz dich für deine Interessen ein! Werde Mitglied!