Öffentlicher Dienst

Nicht geschenkt, sondern erkämpft

TrÖD2020

Nicht geschenkt, sondern erkämpft

Im Frühjahr treten im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) diverse Verbesserungen in Kraft. Davon profitieren besonders die Beschäftigten in der Pflege. Darüber können sie sich ab dem 1. März freuen:

  • Monatliche Pflegezulage von 70 Euro (ab März 2022: 120 Euro). Sie gilt für Fach- und Hilfskräfte, auch in der Altenpflege und der Behindertenhilfe, sowie für Hebammen, OTA und ATA im Geltungsbereich der P-Tabelle, keine Anrechnung der Psychiatrie-Zulage
  • Intensivzulage steigt von 46,02 auf 100 Euro
  • Wechselschichtzulage bei ständiger Wechselschicht steigt in Krankenhäusern sowie in der Alten- und der Behindertenhilfe von 105 auf 155 Euro, sonst auf 0,93 Euro pro Stunde
  • Samstagszuschlag in der Zeit von 13 bis 21 Uhr wird in Krankenhäusern sowie in der Alten- und der Behindertenhilfe von 0,64 Euro auf 20 Prozent erhöht, auch im Rahmen von Wechselschicht und Schichtarbeit
  • Pflegekräfte der Entgeltgruppen P5 bis P16 in der Alten- und Behindertenhilfe erhalten erhalten ab 1. März 2021 eine weitere Zulage von 25 Euro (in Baden-Württemberg wegen der längeren Arbeitszeit 35 Euro)

Alle Beschäftigten bei Bund und Kommunen erhalten ab dem 1. April 1,4 Prozent, mindestens aber monatlich 50 Euro mehr Geld. Die Ausbildungsvergütungen steigen um 25 Euro. Am 1. April 2022 gibt es weitere 1,8 Prozent, für Auszubildende weitere 25 Euro mehr.

Diese Verbesserungen hat nicht der Osterhase gebracht. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben sie sich durch Streiks und Aktionen in der Tarifauseinandersetzung 2020 erkämpft. Damit ist wieder ein wichtiger Schritt gelungen. Gerade in der Pandemie ist dies das richtige Zeichen. Es ist dem Engagement der Beschäftigten in Kliniken und Pflegeeinrichtungen mit ihrer Gewerkschaft ver.di zu verdanken. Und der großen Solidarität unter den Kolleginnen und Kollegen des gesamten öffentlichen Dienstes. Sie haben gezeigt: Gemeinsam sind wir stark!

Das gilt auch in Zukunft. Mit vielen Mitgliedern und Aktiven kann ver.di viel bewegen. Deshalb kommt es auch auf dich an.

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