Tarifrunde ÖD Bund und Länder

Im Rahmen der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst des Bundes sowie der Länder geht es auch um die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Gesundheitswesen und im Sozial- und Erziehungsdienst. Ob in der Altenpflege, im Krankenhaus, Psychiatrie, Behindertenhilfe oder in den Kitas, die verantwortungsvolle Arbeit am und mit Menschen hat ihre Würde und ihren Preis.

Öffentliche Einrichtungen sind im Sozial- und Gesundheitswesen vor allem bedeutend bei den Krankenhäusern und Kindertagesstätten. Bei den Krankenhäusern stehen sie an erster Stelle mit 560.000 von 1,1 Mio Beschäftigten (51 %). Im Bereich der Rehabilitation stehen öffentliche Einrichtungen an zweiter Stelle mit 17.000 Beschäftigten (20 % aller Beschäftigten) hinter den privaten Einrichtungen. Öffentliche Reha-Einrichtungen gehören meist den Rentenversicherungsträgern. Kaum Gewicht haben öffentliche Einrichtungen im Bereich der stationären und ambulanten Altenpflege. Hier sind nur weniger als 8 % der Einrichtungen in öffentlicher Hand, der größte Teil ist im Besitz von privaten und freigemeinnützigen Eigentümern.

 Großes Gewicht hat der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst - und dies weit über die öffentlichen Einrichtungen hinaus. Der Tarifvertrag enthält Regelungen für Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen, stationäre und ambulante Altenpflege und den Rettungsdienst. Er gilt zwingend in den öffentlichen Einrichtungen, die tarifgebunden sind – und das sind die meisten. Doch sehr viele Arbeitgeber im kirchlichen, freigemeinnützigen und auch im privaten Bereich orientieren ihre Bezahlung und Arbeitsbedingungen am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst.

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