KMG

KMG muss sich bewegen

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KMG muss sich bewegen

Wir verschaffen uns Respekt!
Ambitionierte Forderung beschlossen

Der Entgelttarifvertrag für die KMG-Kliniken wurde von ver.di zum 31. Dezember 2018 gekündigt.

Wir haben eine Mitgliederbefragung durchgeführt, die zum Ergebnis hatte, dass eine deutliche Entgeltsteigerung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen notwendig sind.

Die Tarifkommission hat folgenden Beschluss gefasst:

Forderung:

  • 15 Prozent mehr Lohn
  • Erhöhung des Nachtzuschlages auf 5 €/Stunde
  • Erhöhung der Schichtzulage
  • Anpassung der Entgelttabellen der Klinik Havelberg
  • Aufnahme der Reha-Kliniken in den Geltungsbereich des Entgelttarifvertrages

Weitere Erwartungen an den Arbeitgeber:

  • Erhöhung des Urlaubs
  • Erhöhung der Sonn- und Feiertagszuschläge
  • wirksame Maßnahmen zum Gesundheitsschutz

Auf ihrer Internetseite schreibt die KMG, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Einrichtungen und Menschen im Unternehmensverbund sei „Merkmal und wichtiger Baustein unserer Philosophie. Wir pflegen den offenen, vertrauensvollen Dialog und unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch Wertschätzung, kurze Entscheidungswege und flache Hierarchien. Überzeugen Sie sich selbst – kommen Sie zu uns!“

Die Überzeugung der Beschäftigten:

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit endet schon darin, dass für die Akut-Kliniken der Entgelttarifvertrag gilt, für die Reha-Kliniken aber nicht, obwohl beide voneinander profitieren.

Auch die Kommunikationsstrukturen sehen die Beschäftigten nicht so positiv und bei der Frage nach der Wertschätzung durch den Arbeitgeber erntet man einen ungläubigen Blick. Das sind die Ergebnisse der ver.di-Mitgliederbefragung, an der auch viele weitere Beschäftigte teilgenommen haben.

Außerdem gibt es einen hohen Fachkräftebedarf. Die Personalgewinnung gestaltet sich wegen der schlechten Arbeitsbedingungen schwierig. Es gibt viele unbesetzte Stellen und der dadurch entstandene Mangel wird auf dem Rücken der vorhandenen Beschäftigten ausgetragen.

Fakt ist:

Die Arbeitgeberin KMG muss attraktiver werden und das nicht für Aktionäre, sondern in erster Linie für gutes Personal. Für ver.di stehen nicht nur Neueinstellungen im Fokus. Insbesondere die Beschäftigten, die schon da sind und mit ihrem Engagement die Kliniken am Laufen halten, brauchen Anreize die dafür sorgen, dass sie sich nicht nach etwas Besserem umsehen müssen.

Beschäftigte bei der KMG verdienen weit weniger als ihre Kolleg/innen bei anderen Krankenhausträgern. Das muss gestoppt werden.

Wie geht es weiter?

Wir fordern den Arbeitgeber auf, nicht nur die Löhne deutlich zu erhöhen. Wir erwarten auch, dass die Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Verhandlungen entwickeln. Welche Wertschätzung wird den Beschäftigten durch die KMG wirklich entgegengebracht?

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