KfH

ver.di setzt Corona-Prämie durch

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ver.di setzt Corona-Prämie durch

Hartnäckigkeit zahlt sich aus: ver.di hat am 1. Dezember 2020 für die Beschäftigten des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. einen Tarifvertrag ausgehandelt, mit dem die besonderen Leistungen der Beschäftigten in der Corona-Pandemie honoriert werden. Die Corona-Prämie wird noch im Dezember ausgezahlt und ist im Sinne des § 3 Nummer 11a des Einkommensteuergesetzes frei von Steuern und Sozialabgaben.

Vollzeitkräfte erhalten 600 Euro, Teilzeitkräfte bekommen sie anteilig ihrer vereinbarten Arbeitszeit. Auszubildende erhalten 200 Euro.

In der Corona-Pandemie zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die Beschäftigten im Gesundheitswesen für unsere Gesellschaft sind. ver.di hat schon frühzeitig eine Corona-Prämie für Beschäftigte in »systemrelevanten« Berufen gefordert – auch beim KfH Obwohl der öffentliche Dienst und viele Unternehmen eine solche Sonderzahlung zugestanden haben, zeigte das KfH lange keine Einsicht. Anfang November forderte die ver.di-Tarifkommission das KfH deshalb zu Tarifverhandlungen über eine Corona-Prämie auf. Zunächst lehnte den Vorstand Verhandlungen ab, war Ende November aber dann doch bereit, mit ver.di zu verhandeln.

Wir begrüßen, dass das KfH nun mit ver.di gemeinsam das richtige Zeichen setzt: In diesen Zeiten brauchen Beschäftigte mehr als einen warmen Händedruck. Es ist gut, dass die besonderen Leistungen und Belastungen während der Pandemie nun auch materielle Anerkennung finden.

Mitmachen. Mitbestimmen. Mitentscheiden.

Gemeinsam erreichen wir viel. Macht euch stark und tretet unserer Solidargemeinschaft bei.

Eure ver.di-Tarifkommission

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