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Mehr Geld ab Januar

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Mehr Geld ab Januar

Für die Beschäftigten des IB e.V. und der GIS gibt es Ende Januar 2021 endlich mehr Geld. Durch den von ver.di im April vergangenen Jahres erzielten Tarifabschluss erhöhen sich die Einkommen für alle Beschäftigten in zwei Schritten um insgesamt 4,5 Prozent. Für die Kolleg*innen im Sozial- und Erziehungsdienst beläuft sich das Plus sogar auf insgesamt 9,5 Prozent. Das sind z.B. bei einer/m Erzieher*in bis zu 318,82 Euro mehr im Monat – ein erster Schritt zur nötigen Aufwertung dieser Berufe.


Erreicht haben das die in ver.di organisierten Kolleginnen und Kollegen. Diese erhalten als exklusive Vorteilsregelung zwei halbe freie Tage an Silvester und Heiligabend. Die unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie erzielten Entgeltsteigerungen zeigen, was Solidarität bewirken kann.


Das Ergebnis im Überblick

Entgelterhöhung:
Ab 1. Januar 2021 um 3,0 Prozent und ab 1. Januar 2022 um 1,5 Prozent. Für den Sozial- und Erziehungsdienst ab 1. Januar 2021 um 5,5 Prozent und ab 1. Januar 2022 um weitere 4,0 Prozent.

AMDL:
Neben den Lohnerhöhungen infolge der Steigerung des Mindestlohns in der Weiterbildung, erhalten die Beschäftigten im Bereich Arbeitsmarktdienstleistungen während der Laufzeit des Tarifvertrages einen zusätzlichen freien Tag pro Jahr.

Mitgliedervorteil:
Exklusiv für ver.di-Mitglieder gibt es am 24. und 31. Dezember jeweils einen zusätzlichen halben freien Tag.

Heike von Gradolewski-Ballin Astrid Sauermann Heike von Gradolewski-Ballin

»Die Corona-Pandemie hat uns in den Verhandlungen vor große Herausforderun-gen gestellt. Dennoch und gerade jetzt geht es ver.di darum, die Arbeitsbedingun-gen zu verbessern. Das schaffen wir, wenn sich viele für ihre gemeinsamen Inte-ressen engagieren. Wir haben unter schwierigen Bedingungen ein ordentliches Ergebnis erzielt. Darauf bauen wir auf.« Heike von Gradolewski-Ballin ist ver.di-Verhandlungsführerin beim IB.

Nur gemeinsam sind wir stark. Das gilt auch für die laufenden Tarifverhandlungen über neue Tätigkeitsmerkmale. Hier haben die Tarifkommissionen von ver.di und GEW dem Arbeitgeber im November eine Denkpause erteilt, weil dessen Angebot keine Grundlage für die weiteren Tarifverhandlungen sein kann.
Auch das zeigt: Wir bekommen nichts geschenkt. Wollen wir haben was uns zusteht, müssen wir noch durchsetzungsfähiger werden.

Deshalb: Jetzt Mitglied werden und die Solidargemeinschaft stärken!

Eure Tarifkommission

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