Helios

Unbescheidene Forderungen

Helios

Unbescheidene Forderungen

Unbescheidene Forderungen für anspruchsvolle Arbeit und Ausbildung

Beschäftigte im Gesundheitswesen sind begehrt.

In vielen Regionen können sie sich aussuchen, bei welchem Arbeitgeber sie arbeiten wollen. Das weiß auch Helios und »setzt auf hervorragende Einstiegschancen, maßgeschneiderte Entwicklungsprogramme sowie ein umfangreiches Work & Life Balance Angebot.«

Die Helios-Tarifkommission meint, dass auch ein guter Tarifvertrag mit fairen Löhnen maßgeblich zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitgebers beiträgt. Deshalb hat sie nach lebhafter Diskussion der Rückmeldungen aus der Mitgliederbefragung einstimmig folgende Forderungen beschlossen:

  • 8 Prozent mehr Gehalt
  • 300 Euro auf die Tabelle für die Pflege. Die Möglichkeiten des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) müssen genutzt werden. Das Gesetz sieht vor, dass die Tariferhöhung für die Pflege vollständig refinanziert wird. Ein erster konsequenter Schritt, um dem Pflegenotstand zu begegnen.
  • 100 Euro im Monat mehr für die Auszubildenden
  • Fortschreibung des Kinderbetreuungszuschusses
  • Stundenentgelte sind von den jeweiligen Tabellen zu berechnen
  • Aufnahme der betrieblich-schulischen Auszubildenden (z.B. Medizinisch-technische Assistent*innen Labor und Radiologie) in den Geltungsbereich des TV Helios-Azubi

Wir erwarten, dass Helios endlich neue Eingruppierungsregelungen auf der Grundlage des TVöD in Kraft setzt. Beschäftigte bei Helios dürfen nicht länger abgehängt bleiben. Ihr macht die gleiche verantwortungsvolle und oft sehr belastende Arbeit wie die Kolleginnen und Kollegen in kommunalen Kliniken. Deshalb fordern wir die Aufwertung der Gesundheits- und Sozialberufe durch eine adäquate Eingruppierung. Außerdem werden wir über ein 13. Monatsgehalt verhandeln. Es soll die bisherigen Regelungen zur Jahressonderzahlung/Weihnachtsgeld ablösen.

Durch die engagierte Arbeit der Beschäftigten erzielt Helios beachtliche Gewinne. Es ist überfällig, die Beschäftigten angemessen zu beteiligen.

Die Tarifverhandlungen beginnen am 29. Januar. Als weitere Termine sind der 20. Februar und der 20. März 2019 vereinbart.

  • 1 / 3

Weiterlesen