DRK

Kein Angebot der Arbeitgeber

Deutsches Rotes Kreuz

Kein Angebot der Arbeitgeber

Beim Verhandlungsauftakt hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kein Angebot vorgelegt. Im Fokus unserer Forderungen: eine kräftige Erhöhung. Unser Flugblatt.
Illustration Menschen mit Fahnen und Transparent ver.di DRK-Tarifrunde 2018

Am 15.03.2018 haben wir in der ersten Verhandlung unsere bereits im Februar übermittelten Forderungen dargestellt und erläutert. Im Fokus unserer Forderungen steht die notwendige Entgelterhöhung, zu der auch eine kräftige Erhöhung der gekündigten Zulagen gehört. Daneben gibt es unter anderem die berechtigte Erwartung, dass endlich die unbezahlte Arbeitszeit im Rettungsdienst abgeschafft wird. Der Arbeitgeber hat angekündigt zur nächsten Verhandlung ein Angebot vorzulegen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am12.-13. April in Mainz statt. Aktuelle Informationen findet ihr bei Telegram unter @TarifrundeDRK oder im Mitgliedernetz.

DRK-Tarifrunde 2018: Unsere Forderungen

1. Entgelterhöhungen

  • Die Tabellenentgelte der Beschäftigten sollen um 7,5 %, mindestens aber um 200 € monatlich erhöht werden.
  • Die Entgelte der Auszubildenden, Praktikantinnen / Praktikanten und Schülerinnen / Schüler sollen um 150 € monatlich erhöht werden.
  • Die Laufzeit soll 12 Monate betragen.

2. Funktionszulagen / Zulagen

  • Alle gekündigten Zulagen sollen um 10 % erhöht werden.
  • Alle gekündigten Zulagen sollen künftig dynamisch im Umfang der Tabellenentgelte erhöht werden.
  • Den Beschäftigten soll eine Wahlmöglichkeit eingeräumt werden die Zulagen finanziell oder in Freizeit auszugleichen

3. Mitgliedervorteilsregelung

  • ver.di-Mitglieder sollen pro Jahr 2 Tage Zusatzurlaub erhalten.
  • Der Arbeitgeber soll den GUV-Fakulta-Beitrag übernehmen.

Die Erwartungen an den Arbeitgeber richten sich ferner auf:

  • Erhöhung der Nachtzuschläge auf 35 %
  • Zahlung der Nachtzuschläge ab 20:00 Uhr und ab der ersten Stunde
  • Bezahlung der erhöhten Arbeitszeit mit 50 %
  • Bewertung der Zeit der Rufbereitschaft mit 12,5 %
  • Berechnung der Sonn- und Feiertagszuschläge auf Grundlage des individuellen Stundenlohns
  • Erhöhung der Jahressonderzahlung für Auszubildende auf 90 %
  • Ausgleich der Mehrarbeit bei Auszubildenden ausschließlich in Freizeit
  • Wahlmöglichkeit der Beschäftigten alle Zulagen / Zuschläge finanziell oder in Freizeit auszugleichen.
  • Öffnungsklausel für landesbezirkliche Tarifverträge „Zulage regionale Besonderheiten“.
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