DRK

Die Lage ist ernst!

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Die Lage ist ernst!

Sobald es die Situation zulässt, werden die Verhandlungen aufgenommen.

Gemeinsam mit der BTG DRK haben wir nach intensiver Bewertung der Lage und nach Rücksprache mit der Tarifkommission entschieden, die Tarifverhandlungen zum Gesundheitsschutz am 17. und 18. März 2020 nicht aufzunehmen. Wir sind der Meinung, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt, auch mit Blick auf den von Fachleuten diagnostizierten Verlauf der Coronainfektion, nicht zielführend wäre.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir werden die Aufnahme der Verhandlungen gründlich inhaltlich vorbereiten, um unser Ziel, wirksame Maßnahmen zum Gesundheitsschutz zu erreichen.

In allen Arbeitsbereichen haben die Belastungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Arbeitsverdichtung durch Digitalisierung, steigende Überstunden aufgrund von Personalmangel, größerer Bildungs-, Beratungs- und Betreuungsaufwand von Kindern, Jugendlichen, Familien und Klient*innen, Gewalt gegen Rettungsdienstleistende und, und, und … Diesem Trend gilt es, mit wirksamen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz entschieden entgegen zu treten.

Wir verfolgen weiterhin:

  • Den Abschluss eines verbindlichen Tarifvertrages mit individuellen Ansprüchen für Beschäftigte, im Sinne bzw. korrespondierend mit §§ 20 bis 20 c SGB V und mindestens bis zur Höhe des Freibetrages für steuerfreie Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 3 Nr. 34 EstG.
  • Die Einrichtung eines Gesundheitsfonds zur Finanzierung dieser Maßnahmen.
  • Die Einrichtung einer echten Gesundheitskommission, die Empfehlungen für „gute und gesunde Arbeit“ erarbeitet, deren verbindliche Umsetzung begleitet und als Ansprechpartner*in für die Beschäftigten fungiert.

Konkret: 

  • Beschäftigte entscheiden, welche Maßnahmen für sie gesundheitsfördernd sind.
  • Finanziert werden die Aufwendungen aus dem Gesundheitsfonds.
  • Begleitet und beraten werden die Beschäftigten durch eine paritätisch besetzte  Kommission.

Die Beschäftigten des DRK sind hoch flexibel und passen sich immer ihrer Arbeitssituation an. Doch gerade jetzt wird unerträglich deutlich, dass wir in einem System ohne Reserven arbeiten müssen. In allen Branchen des Deutschen Roten Kreuzes, wird die Last auf unsere Schultern geladen. Wir können und wollen die Versäumnisse der Verantwortlichen auf Arbeitgeberseite, in Politik und Gesellschaft nicht weiter hinnehmen.

Die Fotoaktion zeigt wir sind viele und noch sind wir da!

Fotoaktion (z. B. Selfies, Fotocollagen)

Unter dem Motto: 

  • Ich bleibe, wenn ……..
  • Wir bleiben, wenn ……

Wollen wir den Arbeitgebern deutlich machen, dass die Arbeitsbedingungen beim DRK dringend verbessert werden müssen.

Wir wollen gesund bis zur Rente arbeiten!

Dokumentation der Fotos

Bitte sendet die Fotos an: die zuständigen ver.di-Sekretär*innen vor Ort

Wichtig:

Bildunterschrift: Wer führt die Aktion durch?, Wo findet die Aktion statt? Von wem stammt das Foto? Einwilligungserklärung bei Fotos mit Einzelpersonen. Die uns zur Verfügung gestellten Fotos werden gemäß § 23 KunstUrhG Absatz 1 Ziffer 3., auf verdi.de und für ver.di-Publikationen genutzt.