DRK

Tarifverhandlungen vorbereiten

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Tarifverhandlungen vorbereiten

Die Entgelttabellen sowie die Zulagen sind zum 30. September 2020 gekündigt.

Wir haben uns viel vorgenommen, um die Arbeitsbedingungen beim DRK zu verbessern. Dass das alles keine Selbstläufer sind, zeigen uns die Reaktionen der Arbeitgeberseite:

Ein einheitlicher Tarifvertrag zur Altersteilzeit (Schluss mit 60): abgelehnt.

Einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit, mit dem wir für alle Beschäftigten eine angemessene Aufstockung zum Kurzarbeitergeld regeln wollten: abgelehnt.

Zur Aufforderung allen Beschäftigten eine Prämie zu zahlen: Antwort steht aus.

Tarifverhandlungen zum Gesundheitsschutz: ausgesetzt.

Am 02. Juli 2020 hat die Tarifkommission den Beschluss gefasst, die Entgelttabelle und andere Entgeltbestandteile zu kündigen. Die Forderungsdiskussion in den Betrieben läuft bereits.

Zeitplan

  • bis 18. August 2020 - Forderungsdiskussion in den Betrieben

    • Forderungen zur Erhöhung der Entgelte und bestehender Funktionszulagen bzw. neue Zulagen
    • Erwartungen an den Arbeitgeber: z.B. mehr Urlaub, Arbeitszeitverkürzung oder höherer Zuschlag für Nachtarbeit?
  • 10. September 2020 Online Tarifkonferenz

    Die Mitglieder sind aufgerufen, Forderungen und Erwartungen mit der Tarifkommission und der Verhandlungsführung zu diskutieren.

    14. September 2020
    Forderungsbeschluss durch die Tarifkommission mit Aktionsplanung bundesweit und bezirklich.

  • September/Oktober 2020

    • Tarifverhandlungen mit begleitenden Aktionen
    • weitere Online Konferenzen, um über die jeweiligen Verhandlungsstände zu diskutieren.

 

Beteiligt Euch! Gerade in der jetzigen Situation müssen wir spontan, kreativ und wirkungsvoll agieren, um unsere Ziele durchzusetzen!

8. April 2020 ver.di fordert:
Das Deutsche Rote Kreuz soll allen Beschäftigten eine monatliche Prämie in Höhe von 500 € zahlen, so lange die Krise andauert.

28. April 2020 ver.di hört:
Die Präsidentin des DRK, Gerda Hasselfeld, schreibt an den Bundesgesundheitsminister und regt nur eine Sonderzahlung an die Beschäftigten des Rettungsdienstes an! ver.di hat immer noch keine Rückmeldung.

Ende Juni 2020 ver.di hört:
Der Bundesgesundheitsminister anwortet und weist darauf hin, dass die Träger der Rettungsdienste natürlich jederzeit individuell oder ortsbezogen Prämien für besonders belastete und engagierte Beschäftigte leisten können.

ver.di fordert: Die Covid19 Pandemie hält die Beschäftigten bereits über 3 Monate in Atem und wird noch andauern. Die Beschäftigten, die tagtäglich ihre Gesundheit auf's Spiel setzen, müsssen jetzt für diese besonderen Belastungen eine monatliche Prämie in Höhe von 500 € erhalten.

ver.di erwartet: Das Deutsche Rote Kreuz muss sofort handeln!

  • Leere Worte der „Anerkennung“ sind ein Schlag ins Gesicht für Kolleg*innen.
  • Alle Beschäftigten der Wohlfahrtsverbände sind systemrelevant und zwar:
    vor – während – nach der Krise.
  • Darum: Jetzt finanzielle Anerkennung für ALLE Beschäftigten!
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