Kurzportrait Asklepios

Hohe Margenvorgaben auf Kosten der Belegschaften. So lässt sich die Situation bei Asklepios gut beschreiben. Dort, wo in Privatisierungsverträgen eine Tarifbindung mit ver.di vereinbart ist, wird diese auch umgesetzt. Überall sonst vermeidet der Konzern diese, im Zweifel auch mit übelsten Streikbrechermethoden. Die Mitbestimmungskultur ist nur partiell gut. Eine Sozialpartnerschaftkultur ist überwiegend nicht vorhanden. Lange Zeit wurde auch mit dem DHV und medsonet verhandelt. Nunmehr sollen Arbeits- und Sozialordnungen Tarifverträge ersetzen. Dort wo sich Betriebsräte dem mit Verweis auf das Betriebsverfassungsgesetz widersetzen, werden sie bloßgestellt und vorgeführt. Im Resultat gefährdet Asklepios mit diesem Dogmatismus seine eigenen Einrichtungen. So wechselt ein Großteil der Belegschaft von St. Augustin im Herbst zum Uniklinikum Bonn. In Höxter schließt Ende August das Pflegeheim Weserblick, da dort immer weniger Menschen arbeiten wollten. Für Asklepios ist das offensichtlich immer noch kein Grund Vernunft walten zu lassen.

Kontakt

  • 1 / 3

Nachrichten

ver.di Kampagnen