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Berührungspunkte und Schnittstellen von Eingliederungshilfe und …

Online-Veranstaltung
12.03.2021, 12:00 – 14:00

Berührungspunkte und Schnittstellen von Eingliederungshilfe und Pflege als Handlungsfeld für die Mitbestimmung

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ver.di in der Behindertenhilfe, Teilhabe- und Inklusionsdiensten                               

Online-Veranstaltung
Berührungspunkte und Schnittstellen von Eingliederungshilfe und Pflege als Handlungsfeld für die Mitbestimmung

Freitag, 12. März 2021, 12.00-14.00 Uhr

Pflegerische Tätigkeiten sind seit jeher ein integraler Bestandteil in der Behindertenhilfe, weil eine gute Pflege Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe ist. Zudem geht es darum, die Pflege so zu gestalten, dass sie nicht nur pflegerischen Anforderungen und Standards gerecht wird, sondern auch ganzheitlich Angebote macht, z.B. zur Förderung der eigenen Wahrnehmung oder zum Erlernen von Bewegungen.

Da Pflege und Eingliederungshilfe aber in unserem Sozialrecht unterschiedlichen Leistungsbereichen zugeordnet sind, besteht bei der Finanzierung der Leistungen eine Schnittstellenproblematik. Das Problem der Abgrenzung zwischen Eingliederungshilfe und Pflege ist also keineswegs neu. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und dem Bundesteilhabegesetz spitzt sich dieses Problem aber weiter zu. Auf der Veranstaltung soll es darum gehen, wie sich die Abgrenzung zwischen Leistungen der Pflege und der Eingliederungshilfe auf die Arbeit der Beschäftigten in der Behindertenhilfe auswirkt. Was bedeutet es zum Beispiel, wenn pflegerische Tätigkeiten abgespalten und an einen Pflegedienst ausgelagert werden? Wie wirkt sich dies auf das fachliche Grundverständnis in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung aus? Welche Auswirkung hat die Abgrenzung auf Arbeitsbedingungen von pflegerischen und pädagogischen Personal und auch auf die Bezahlung?

Nach einer kurzen Einführung in die Thematik wird auf der Veranstaltung Brigitte Buermann-Gerdes darüber berichten, wie Leben mit Behinderung Hamburg die Arbeit von pflegerischen und pädagogischem Personal in multi-professionellen Teams im Unternehmen organisiert. Spannend ist das Beispiel auch deswegen, weil das Unternehmen zunächst die pflegerischen Leistungen in einen eigenen Pflegedienst ausgegliedert hatte, dies dann aber wieder rückgängig machte. In der gemeinsamen Diskussion mit Beschäftigten und betrieblichen Interessenvertretungen aus der Behindertenhilfe wollen wir vertiefen, was aus Perspektive der Beschäftigten mit Blick auf das pädagogische und pflegerische Arbeiten wichtig ist und wie betriebliche Interessenvertretungen auf die Gestaltung Einfluss nehmen können.

mit
Brigitte Buermann-Gerdes, Bereichsleiterin Leben mit Behinderung Hamburg
Nicole Krug, ver.di, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Moderation: Sarah Bormann, ver.di, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Anmeldung bis zum 01. März 2021 an sabrina.stein@verdi.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Betrieb und Funktion an. Sie erhalten im Anschluss eine Anmeldebestätigung per E-Mail und rechtzeitig vor der Veranstaltung die Zugangsdaten.

Zielgruppe: Angesprochen sind Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte

Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.

Freistellung: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 47 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG, § 179 Abs. 4 SGB IX und Regelungen für MAV

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Kontakt

  • Sarah Bormann

    Be­hin­der­ten­hil­fe, Teil­ha­be- und In­klu­si­ons­diens­te, Re­ha­bi­li­ta­ti­on

    030/6956-1843

  • Sabrina Stein

    Be­triebs- und Bran­chen­po­li­ti­k. Mit­ar­bei­te­rin

    030/6956-1872

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