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Seminar: ATA-OTA-Gesetz

26.05.2021 – 28.05.202129664 Walsrode

Seminar: ATA-OTA-Gesetz

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Das neue Gesetz über die Ausbildung zur/zum ATA und OTA (ATA-OTA-G)

Rechtliche Rahmenbedingungen und ihre Umsetzung in die praktische Ausbildung

Das Gesetz über die Ausbildung zur/zum Anästhesietechnischen Assistent/-in und über die Ausbildung zur/zum Operationstechnischen Assistent/-in kommt. Ab 2022 starten die ersten Auszubildenden in die neu geregelte und staatlich anerkannte Ausbildung. Die Ausbildungsreform berührt wichtige Beteiligungsrechte der Interessenvertretung. Durch die Umstrukturierung der theoretischen wie auch der praktischen Ausbildung müssen Ausbildungspläne (bzgl. ihrer zeitlichen und sachlichen Gliederung) erarbeitet und mitbestimmt werden. Für die Ausbildung müssen ggf. die Kooperationsverträge mit Schulen und externen Partnern abgeschlossen und mitbestimmt werden. Die mit der Ausbildung betrauten Personen müssen rechtzeitig so qualifiziert werden, dass sie den neuen Anforderungen gerecht werden. Gegebenenfalls ist neues Personal einzustellen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. So hat die Interessenvertretung auf Jahre hinaus wichtigen Einfluss auf die Qualität der praktischen Ausbildung.

Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen haben gemeinsam mit den Jugend- und Auszubildendenvertretungen auf die Einhaltung des ATA-OTA-Gesetzes sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zu achten. Darüber hinaus sollen sie die Ausbildungspläne im Rahmen der Beteiligungsrechte auch inhaltlich mitgestalten. Dies alles setzt Kenntnisse über den Inhalt des Gesetzes und der dazugehörigen Verordnungen voraus. Jetzt ist eine gute Gelegenheit, die Qualität der Ausbildungen in Anästhesie und OP zu sichern und Auszubildende und Praxisanleiter/-innen vor Überforderungen zu schützen.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Wesentliche Elemente des ATA-OTA-Gesetzes: Was ist neu zur bisherigen Anwendung des BBiG und der DKG-Empfehlung?
  • Das Ausbildungsverhältnis: Vertragsgestaltung, Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
  • Einordnung in das System der arbeitsrechtlichen Normenpyramide
  • Rechtsqualität der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung als umsetzungsbedürftige Verordnung
  • Der Inhalt der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
  • Beteiligungsrechte der Interessenvertretung bei der betrieblichen Ausbildung
  • Überblick: Beteiligungsrechte der Interessenvertretung beim Abschluss von Kooperationsverträgen

Zielgruppe: Betriebs-/Personalratsmitglieder, Mitglieder der JAV/Mitarbeitervertretung

Freistellung: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

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