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Wie hältst du dich im Nachtdienst wach?

Umfrage

Wie hältst du dich im Nachtdienst wach?

Mehr als drei Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in der Nacht. Davon etliche in der Pflege. Das Gefühl, gegen die Müdigkeit anzukämpfen, gehört im Nachtdienst zum Normalzustand. Hier ein paar Tricks und Kniffe von Kolleg*innen aus dem Rheinland, wenn der »Hammer« kommt und man wach bleiben muss.

Nachgefragt: Björn Rudakowski

Vera M., Altenpflegehelferin: »Koks und Crystal Meth? Nein, Spaß! In der Nacht gibt es immer Bewohner*innen, die sich alleine fühlen. Zu denen gehe ich dann und wir unterhalten uns. So fühlt sich keiner allein.«

Holger E., Pflegefachmann: »Ich habe kein Patentrezept, und müde werde ich so gut wie gar nicht. Ich bin, glaube ich, seit Geburt ein Nachtmensch. Ich wusste gar nicht, dass man auch tagsüber arbeiten kann.«

Simone H., Pflegefachfrau: »Ja, leider kommt die Müdigkeit bei mir meistens gegen zwei, drei Uhr. Ich lüfte sowieso sehr viel, allein schon wegen Corona, aber wenn ich müde werde, reiße ich jedes Fenster auf.«

Sibyll P., Pflegehelferin: »Wenn ich ein Tief habe – was selten ist –, dann durchpflüge ich den Medikamentenschrank und schaue nach, welche Tabletten abgelaufen sind. Das hält mich wach.«

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