drei.66

Tiere bei der Arbeit?

Mini-Umfrage

Tiere bei der Arbeit?

hübscher Hund, auf Teppich vor Fenster liegend ver.di Hund im Büro

Ein Hund im OP? Die Katze in der Steri? Das geht nicht. In anderen Arbeitsbereichen ist die Anwesenheit von Haustieren hingegen durchaus vorstellbar. Zum Teil werden sie auch therapeutisch eingesetzt. Was denkt ihr zu dem Thema? Gefragt und geantwortet haben Teilnehmer/innen der Schreibwerkstatt der drei-Redaktion Ende April in Mosbach.

Johannes E., Fachkrankenpfleger am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau: »Grundsätzlich habe ich nichts gegen Tiere bei der Arbeit. In verschiedenen Bereichen, zum Beispiel im Pflegebereich oder in einer Werkstatt, gestaltet sich das allerdings schwierig. Man sollte auch an das Wohl des Tieres denken.«

Martina T., Sozialarbeiterin, DRK Odenwaldkreis: »Tiere können nachweislich auf Menschen positive Auswirkungen haben. Dies wurde in der Suchtberatung schon festgestellt.Warum sollte man das dort, wo es passt, nicht nutzen?«

Sevgi S., Verwaltungsangestellte an der Uniklinik Köln: »Ich besitze kein Tier, bin aber nicht dagegen, dass man zum Beispiel einen Hund mit zur Arbeit  bringt, wenn es der Arbeitsplatz zulässt. Das natürlich nur, wenn keiner gegen Tierhaare allergisch ist.«

Björn R., Gesundheits- und Krankenpfleger am Seniorenzentrum Viersen: »Zu therapeutischen Zwecken sowieso. Hunde zum Beispiel sind wie Familienangehörige. Wenn meine Kollegen dadurch bei der Versorgung ihrer Tiere entlastet werden können, sollte sich der Arbeitgeber etwas einfallen lassen.«

  • 1 / 3

Weiterlesen

Die gesamte Zeitung als PDF zum Download.

Alle Ausgaben als PDF: Das drei-Archiv.

Newsletter

Immer auf dem aktuellen Stand: Der Newsletter des Fachbereichs Gesundheit und Soziale Dienste.