Servicegesellschaften

Zurück in die Kliniken

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Zurück in die Kliniken

Ausgegliederte Beschäftigte – zurück in die Klinik, zurück in den Tarifvertrag

Ein Krankenhaus, aber zehn verschiedene Arbeitgeber – das ist heute keine Seltenheit mehr. Seit Jahrzehnten werden Einrichtungen des Gesundheitswesens unter Kostendruck gesetzt. In vielen privatisierten Einrichtungen kommt die Gewinnerwartung der Eigentümer dazu. Die Folge sind permanente Umstrukturierungen zur Kosteneinsparung. Nach und nach wurde dabei die früher ganzheitliche Organisation der Gesundheitseinrichtungen zerschlagen: Viele Tätigkeiten wurden an Tochter- oder externe Firmen vergeben.

Die Folge: Die Kolleginnen und Kollegen fallen aus der Tarifbindung des Stammhauses. Mit Niedriglöhnen sparen die Einrichtungen auf Kosten der Beschäftigten.

Die Löhne von Tochterbeschäftigten sind häufig um mehrere Hundert Euro niedriger – teilweise für genau die gleiche Tätigkeit. 30 bis 40 Prozent Unterschied sind keine Seltenheit.

Doch immer häufiger setzen sich Beschäftigte zur Wehr. Sie fordern gute Arbeitsbedingungen und fairen, gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Sie wollen keine Beschäftigten zweiter Klasse sein.

Und sie haben Erfolg. Der Zusammenhalt der Belegschaften, ein guter Organisationsgrad und die Bereitschaft zur Auseinandersetzung sowie die Solidarität der Beschäftigten in den Stammhäusern und die gezielte Ansprache der verantwortlichen Politiker*innen tragen dazu bei, solche Auseinandersetzungen erfolgreich zu führen.

In unserem neuen Flyer zeigen wir vier Beispiele erfolgreicher Organisierung und Durchsetzung der Wiedereingliederung in die Stammgesellschaft oder der Angleichung an deren Tarifverträge.

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