Servicegesellschaften

Gegen Ausgliederung, für den TVöD, für mehr Personal

Vivantes-ZusammenStehen

Vivantes-Beschäftigte protestieren ver.di Vivantes-Beschäftigte protestieren

Beschäftigte von Mutter- und Tochtergesellschaften kämpfen bei Vivantes in Berlin gegen Ausgliederung und Lohndumping und für mehr Personal. Dafür haben sie die  Kampagne „ZusammenStehen!“  gestartet. Gegenstand der Kampagne ist ein „Dreiklang“ – drei ineinandergreifende Forderungen:

  • TVöD für alle! Wir wollen den gleichen Tarifvertrag, den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, für alle. Die Beschäftigten der zahlreichen Vivantes-Töchter werden bisher massiv schlechter bezahlt als die Angestellten der Mutter. Z.T. bekommen sie bis zu 1.000 Euro weniger als „gestellte“ Kolleg_innen, die das Gleiche tun. Das ist unfair und bedroht auch die Arbeitsbedingungen der „Mutter“-Angestellten. Vivantes, zu 100% im Eigentum des Landes Berlin, darf sich nicht länger an solchem Lohndumping beteiligen.
  • Auflösung der Tochtergesellschaften. Wir alle sind Vivantes. EIN Vivantes statt immer weiterer Zersplitterung! Diese ist schlecht für das Betriebsklima, für die Koordination der Arbeit, und damit auch für die Patient/innen.
  • Und es geht um mehr Personal, für alle Bereiche im Krankenhaus. Ob Pflege, Labor, Steri oder Reinigung: Viele Beschäftigte können und wollen die immer stärker werdende Arbeitsverdichtung nicht länger ertragen.

Dafür sind die Beschäftigten seit Herbst letzten Jahres unterwegs. Mit einer Aktionswoche im November wurde die Kampagne in den 10 Häusern von Vivantes vorgestellt, neue Aktive gesucht und gefunden und auf die Forderungen aufmerksam gemacht. In einzelnen Tochtergesellschaften gehen die Beschäftigten voran: Bei der Service GmbH (Steri, Transport und Logistik, Technik, Patientenbegleitservice) hat ver.di den Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Die Forderung: TVöD!

Auch politisch wird Druck gemacht.  So hat u.a. der SPD-Landesparteitag beschlossen, die Auflösung der 2015 neugegründeten Tochter „Therapeutische Dienste“ zu fordern. Jetzt müssen die Verantwortlichen im Senat die Forderung ihrer Partei umsetzen! Im Februar folgt eine zweite Aktionswoche. Im Wahlkampf für die Abgeordnetenhauswahl im September werden die Vivantes- Beschäftigten mit ihren Forderungen nicht zu überhören und übersehen sein.

Hier gibt es laufend weitere Informationen zur Kampagne: www.verdiinvivantes.de

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