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Politik ist gefordert

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Politik ist gefordert

Der Konzernbetriebsrat der Helios Kliniken GmbH, Deutschland größtem privaten Krankenhausbetreiber wendet sich in einem offenen Brief an Gesundheitsminister Spahn und Bundesarbeitsminister Heil, um auf die prekäre Situation von Tausenden von Beschäftigten in ausgegründeten Servicebereichen in den Helios Kliniken aufmerksam zu machen.

Der Konzernbetriebsrat der Helios Kliniken GmbH, einer Tochter des DAX-Konzerns Fresenius SE & Co. KGaA vertritt mehr als 69.000 Beschäftigte in 87 Kliniken und 123 Medizinischen Versorgungszentren. Mehr als 10.000 Beschäftigte arbeiten ebenfalls in den Helios Kliniken, sind aber nicht direkt bei dem jeweiligen Krankenhaus angestellt, sondern in einer von diversen ausgegliederten Servicegesellschaften. Dies Beschäftigten sind oftmals tariflos und werden teilweise bis zu 40% schlechter bezahlt als Kolleg*innen, die direkt am Krankenhaus beschäftigt sind.

Gegen diesen Zustand kämpft die Gewerkschaft ver.di gemeinsam mit den Beschäftigten seit Jahren an, doch immer wieder, wenn Beschäftigte sich gewerkschaftlich organisiert haben und die Arbeitgeberseite zu Tarifverhandlungen auffordert, werden die Servicegesellschaften zerschlagen, oder der Leistungsvertrag mit der jeweiligen Gesellschaft wird aufgelöst und an eine andere, oder neu gebildete Helios-Servicegesellschaft vergeben. Ein Teufelskreis mit massiven Nachteilen für die Kolleginnen und Kollegen.

Die Politik ist gefordert hier gesetzgeberisch aktiv zu werden.

Das Ziel muss sein: Ein Betrieb – Eine Belegschaft – Ein Tarifvertrag!

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