Altenpflege

»Bettpfanne« für Karl-Josef Laumann

»Bettpfanne« für Karl-Josef Laumann

»Goldenen Bettpfanne« für Karl-Josef Laumann Foto: MAGS NRW »Goldenen Bettpfanne« für Karl-Josef Laumann

Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat eine merkwürdige Auffassung von Demo­kratie. Er will partout nicht alle Pflege­personen fragen, ob sie die von der CDU-FDP-Regierung geplante Landes­pflege­kammer haben wollen oder nicht. Sein Argument: Eine Vollbefra­gung sei nicht repräsentativ, »da regel­mäßig nur diejenigen an entsprechenden Befra­gungen teilnehmen, die sich bereits vorab eine Meinung fest gebildet haben«. Eine repräsentative Befragung von nur sehr wenigen Pflegekräften sei doch viel besser. Dann soll der NRW-Landtag im Mai wohl auch nicht gewählt, sondern per repräsentativer Be­fragung bestimmt ­werden, oder was? Selbst das würde Laumanns CDU angesichts miserabler Umfrage­werte aber wohl nicht retten. Für diesen antidemokratischen Akt darf sich Laumann in seinen letzten Ministermonaten mit der »Goldenen Bettpfanne« schmücken.

Dieser Artikel ist in der Infopost Altenpflege Nr. 16 erschienen.

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