Pflegekammern

Pflegekammer in Niedersachsen

Pflegekammer in Niedersachsen

  • Konsequente Interessenvertretung – auch in der Pflegekammer

    Die Pflege braucht mehr Personal, mehr Zeit und bessere Bezahlung, kurzum: mehr Anerkennung. Dafür setzt sich ver.di ein – egal wo. Das gilt auch für die Landespflegekammer in Niedersachsen, deren Einrichtung die damalige rotgrüne-Landesregierung im Dezember 2016 beschlossen hat. Wir haben das stets kritisiert. Denn wir sind nicht davon überzeugt, dass die Pflegekammer Möglichkeiten hat, die zentralen Probleme in der Pflege zu lösen. Dennoch bleiben wir jetzt selbstverständlich nicht außen vor. Wir engagieren uns für die Interessen unserer Mitglieder und aller Beschäftigten. Als die Gewerkschaft im Gesundheitswesen übernehmen wir Verantwortung.

  • Landeskabinett beschließt umstrittene Pflegekammer

    17.02.2016: "Größter Flop von Rot-Grün" - Landeskabinett beschließt umstrittende Pflegekammer

    Trotz breiter gesellschaftlicher Kritik, begründeter Einwände und zahlreicher ernstzunehmender Bedenken hat das Landeskabinett heute (09.02.2016) die umstrittene Pflegekammer beschlossen. „Die Niedersächsische Landesregierung und die Fraktionen von SPD und Grünen waren Sachargumenten nicht zugänglich und fühlten sich einseitig den Lobbyisten einiger Pflegeverbände verpflichtet. Mit der Pflegekammer hat Rot-Grün ihren bisherigen größten Flop gelandet“, kommentierte ver.di-Landesleiter Detlef Ahting den heutigen Beschluss. 

    Anders als die Kammern der freien Berufe, wie zum Beispiel für Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte oder Notare, die selbständig und eigenverantwortlich arbeiten, sollen nun in Niedersachsen 70.000 Pflegekräfte per Gesetz Zwangsmitglieder in der Pflegekammer werden. Doch im Unterschied zu den Freiberuflern sind die Pflegekräfte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Diensten abhängig beschäftigt und bei ihrer Arbeit an die Weisungen ihres Arbeitgebers gebunden. „Was hier geschaffen wird, ist ein Ding aus dem Tollhaus“, so Ahting. 

    Eine der Aufgaben der Pflegekammer soll die Fort- und Weiterbildung in den Pflegeberufen sein. „Dies ist unbestritten ein wichtiger Punkt, der jedoch keine Kammer rechtfertigt. Nun sollen die Pflegekräfte ihre Qualifizierung mit einem Zwangsbeitrag von rund 100 Euro im Jahr auch noch selbst bezahlen. Wir dürfen jedoch die Arbeitgeber von ihrem Versorgungsauftrag für Patienten und Heimbewohner nicht aus der Verantwortung entlassen.“ Es bestehe der Verdacht, dass die Pflegekammer lediglich ein Beschaffungsprogramm für Weiterbildungsmaßnahmen der Pflegeverbände sei, so der Gewerkschafter.  

    Angesichts der Tatsache, dass die meisten Pflegekräfte zu den eher einkommensschwachen Berufsgruppen gehören, stelle die zusätzliche Zahlungsverpflichtung von 100 Euro eine unzumutbare Belastung dar. „Wir gehen davon aus, dass der Zwangsbeitrag in absehbarer Zeit weiter steigen wird“, sagte Ahting. Die Gewerkschaft ver.di prüfe zurzeit, wie ihren Mitgliedern bei der Zwangsverkammerung Rechtsschutz gewährt werden kann.

    Mehr Infos erhaltet ihr hier.

  • Nein zur Pflegekammer!

    Pflegekräfte brauchen keine Pflegekammer!
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    ___________________
    Die Postkarten erhaltet Ihr bei uns im Landesbezirk.
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    ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
    Fachbereich 03 - Aysun Tutkunkardes
    Goseriede 10
    30159 Hannover

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    Hier gelangt ihr zur Stellungnahme aus Niedersachsen/Bremen vom 02.07.2015.

Kontakt

  • Joachim Lüddecke

    Lan­des­fach­be­reichs­lei­ter Nie­der­sach­sen-Bre­men

    0511 / 12 400 250

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