Mehr Personal

Stellungnahme zur Krankenhausreform

ver.di-Stellungnahme

Stellungnahme zur Krankenhausreform

Krankenhausbeschäftigte mit Buchstaben, die den Text ergeben: Personalmangel kostet Leben ver.di Personalmangel

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert im Zuge der anstehenden Krankenhausreform eine deutliche Aufstockung des Personals in den Krankenhäusern. Insbesondere aus dem Bereich der Krankenpflege kämen immer mehr Gefährdungsanzeigen, weil die Arbeit nicht zu schaffen sei. Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten sei trotz Überstunden und hoher Einsatzbereitschaft oft nicht mehr gewährleistet. „Es reicht nicht, wenn der Bundesgesundheitsminister von der Stärkung der Pflege am Bett redet. Er muss auch bereit sein, dafür das notwendige Geld in die Hand zu nehmen“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. Sie reagierte damit auf die Planungen des Ministeriums, im kommenden Jahr lediglich ein Miniprogramm zur Einstellung zusätzlicher Pflegekräfte aufzulegen. Der vorgelegte Referentenentwurf des Gesundheitsministers für ein Krankenhaus-Strukturgesetz sieht für die Krankenhäuser in den kommenden fünf Jahren zwar zusätzliche Mittel von mehr als fünf Mrd. Euro vor. Für mehr Pflegepersonal sollten davon  2016 aber nur maximal 110 Mio. Euro aufgewendet werden.

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  • Grit Genster

    Be­reichs­lei­te­rin Ge­sund­heits­po­li­ti­k. The­menschwer­punk­te: Ge­sund­heits­-, Kran­ken­haus- und Pfle­ge­po­li­tik

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