Paracelsus

Paracelsus verkauft

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ver.di fordert langfristiges Engagement von Porterhouse

Pressemitteilung Berlin, 20.04.2018. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert nach dem Verkauf des insolventen Paracelsus-Kliniken-Konzerns an den familiengeführten Finanzinvestor Porterhouse den Erhalt des Unternehmens als Ganzes und ein Konzept zur Weiterentwicklung aller Standorte. "Es ist gut, dass die Zitterpartie für die Beschäftigten endlich vorbei ist", sagte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. "Für uns ist entscheidend, dass der neue Eigentümer betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, bestehende Tarifverträge weiterentwickelt sowie gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen bietet. Zudem muss sich Porterhouse langfristig engagieren. Wir werden dem Investor genau auf die Finger schauen, denn im Gesundheitswesen muss es um die gute Versorgung der Patientinnen und Patienten gehen."

Bei der Entscheidung für den Verkauf an Porterhouse hat sich der Gläubigerausschuss auch an den Interessen der insgesamt 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Paracelsus orientiert. Bühler: "Die starken Signale aus der Belegschaft und von den Betriebsräten haben ihre Wirkung nicht verfehlt."

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