Internationaler Bund

Tarifverhandlungen unterbrochen

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Tarifverhandlungen unterbrochen

Am 27. September 2016 haben die Tarifverhandlungen über einen konzernweiten Entgelttarifvertrag einschließlich der Tätigkeitsmerkmale begonnen. Nach etwa 1 ½ Stunden haben wir die Tarifverhandlungen bereits wieder unterbrochen.

Streitpunkt:

Der IB will nicht für Kolleginnen und Kollegen in SGB II und III Maßnahmen verhandeln. Damit würde ein neuer Tarifvertrag über Tätigkeitsmerkmale und Entgelt für gut 2.000 Kolleginnen und Kollegen nicht gelten. Der IB begründet dies mit der Wettbewerbs- und Refinanzierungssituation. Zudem wäre es ja nicht so, dass für diese gut 2.000 Kolleginnen und Kollegen nichts getan werde, sondern die Verhandlungen über den Mindestlohn in der Weiterbildung beginnen ja auch wieder zeitnah. Weiterhin hat der IB ein Interesse diese Arbeitsplätze im Konzern zu erhalten, höhere Entgelte als der Mindestlohn würden diese gefährden.

Die Verhandlungskommission hat daher entschieden, die Verhandlungen zu unterbrechen, um die weitere Vorgehensweise mit der Tarifkommission zu beraten.

Der IB erklärte darauf, dass sie es bedauerlich finden, in dieser für den Konzern nicht unbedeuteten Frage der Entgelte, gleich zu Beginn der Tarifverhandlungen nicht weiter zu kommen.

Die Verhandlungskommission teilte die Auffassung, dass die Frage der Entgelte eine sehr wesentliche für den Konzern sei. Lange genug warten die Kolleginnen und Kollegen auf bessere Arbeitsbedingungen. Unser Ziel ist es, für alle Kolleginnen und Kollegen bessere Arbeitsbedingungen zu vereinbaren.

Eine Spaltung der Kolleginnen und Kollegen können wir nicht hinnehmen!

Im Anschluss an diese sehr kurze Verhandlungsrunde, haben wir in der Verhandlungskommission diskutiert, wie es nun weiter gehen kann. Dafür gibt es nur eine Antwort:

Machen wir dem IB klar, wir stehen zusammen. Gemeinsam stehen wir auf für einheitliche Entgeltregelungen. Solidarisch und kraftvoll in Süd, Nord, Ost und West.