AWO

Kein Angebot der Arbeitgeber

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Kein Angebot der Arbeitgeber

Erste Tarifrunde endet ohne Ergebnis.

Am 12. Oktober 2016 haben die Tarifverhandlungen für die beim AWO Bundesverband beschäftigten ver.di-Mitglieder begonnen. Schon zu Beginn wurde deutlich, dass die Arbeitgeberseite es mit einem Abschluss nicht allzu eilig hat. So erklärten sie, dass man erst nach dem Vorliegen von Finanzierungszusagen auf des Bundeshaushalts 2017 ein konkretes Angebot über Gehaltsteigerungen abgeben könne – also nicht vor dem Bundestagsbeschluss am 11. November. Erstaunlich war dann aber, dass die Arbeitgeber selbst für das letzte Quartal 2016 kein Angebot auf den Tisch legen wollten. Erstaunlich deshalb, weil der AWO Bundesverband die steuerfinanzierten Finanzmittel für 2016 ja längst einkassiert hat. Aber offensichtlich haben Gehaltsteigerungen für die Beschäftigten beim Ausgeben dieses Geldes dann keine große Rolle mehr gespielt.

Die ver.di-Verhandlungskommission hat im Laufe dieser ersten Verhandlungsrunde dann noch einmal ihre Forderungen deutlich gemacht:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6% rückwirkend vom 1. Oktober 2016. Keine Nullmonate.

  • Laufzeit der neuen Entgelttabelle bis zum 28. Februar 2018 zur Anpassung an den Öffentlichen Dienst.

  • 3 Tage bezahlter Zusatzurlaub pro Jahr für ver.di-Mitglieder.

Die Arbeitgeber wurden aufgefordert, bis spätestens 18. November 2016 ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Um zu verhindern, dass auf Zeit gespielt wird, hat die ver.di-Verhandlungskommission auf einer zügigen Fortsetzung der Verhandlungen bestanden.

Am 5. und 13. Dezember 2016 geht’s weiter.