AWO

Mehr Wertschätzung für soziale Berufe

Mehr Wertschätzung für soziale Berufe

Sylvia Bühler (ver.di) und Wolfgang Stadler (AWO) vor dem Denkmal von Marie Juchacz. AWO Bundesverband Sylvia Bühler (ver.di) und Wolfgang Stadler (AWO) vor dem Denkmal von Marie Juchacz. Sie war die erste Frau, die nach der Erlangung des Frauenwahlrechts als Parlamentarierin vor der Nationalversammlung gesprochen hat.

„Die Arbeitsbedingungen im Sozial- und Gesundheitswesen müssen verbessert werden. Neben fairen Löhnen braucht es in den Kitas, in der Altenpflege und im Krankenhaus wesentlich mehr Personal.“, mahnte Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, bei einem Treffen mit dem AWO Bundesvorsitzenden Wolfgang Stadler. Beide sind sich einig, dass die Gleichberechtigung von Frauen und die Aufwertung sozialer Berufe überfällig sei. Stadler dazu: „Gesundheit, Pflege, Erziehung und Bildung – all diese Bereiche würden ohne den engagierten beruflichen Einsatz von Frauen nicht funktionieren. Die hohe gesellschaftliche Bedeutung von sozialen Berufen wird heutzutage von niemandem mehr bestritten, ihre schlechten Rahmenbedingungen stehen dazu im klaren Widerspruch.“

Stadler und Bühler riefen deshalb gemeinsam dazu auf, sich an der Bundestagswahl zu beteiligen: „Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgerufen, diejenigen zu unterstützen, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen.“