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Beschäftigte wehren sich international

Internationales

Beschäftigte wehren sich international

Altenpflege erneut im Streik

Frankreich I In Frankreich haben Mitte März tausende Altenpflegerinnen und -pfleger die Arbeit niedergelegt, um für mehr Personal, eine bessere Finanzierung, höhere Löhne und mehr Aufstiegsmöglichkeiten zu demonstrieren. Nach einem ersten Streik im Januar hatte die Regierung zusätzlich 50 Millionen Euro für die Altenhilfe zugesagt. Die Gewerkschaften erklärten, das sei angesichts der eklatanten Personalnot und der niedrigen Löhne völlig unzureichend.

Retter: Dienst nach Vorschrift

Niederlande I Beschäftigte im Rettungsdienst niederländischer Kommunen haben im Februar angekündigt, nur noch »Dienst nach Vorschrift« zu machen. Sie wollen sich von nun an strikt an alle Regeln zu Hygiene und Arbeitszeiten halten. Damit wollen sie zeigen, was wegen der Überlastung sonst auf der Strecke bleibt. Die Gewerkschaft FNV fordert zusätzliche Stellen, weil die vorgegebenen Hilfsfristen mit dem bestehenden Personal nicht einzuhalten seien.           

Ärzte gegen höhere Honorare

Quebec/Kanada I Mehr als 500 niedergelassene Ärzt/innen in der kanadischen Provinz Quebec haben Ende Februar in einem offenen Brief gegen die Erhöhung ihrer Honorare protestiert. Wegen drastischer Kürzungen litten Pflegekräfte unter schlechten Arbeitsbedingungen und Patient/innen hätten vielfach keinen Zugang zu benötigter Hilfe. Statt für höhere Arzt-honorare solle das Geld für die Ver-besserung der Gesundheitsversorgung eingesetzt werden.

 

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