drei.64

Mittel werden fehlverwendet

Leserbriefe

Mittel werden fehlverwendet

Zu drei.62, Seite 3: Bagger statt Beschäftigte

Ein guter Artikel, der auch »Stein auf Stein, die Beschäftigten halten wir klein« hätte heißen können. Mir kommt aber der Blick auf den rechtlichen Aspekt etwas zu kurz. Tagtäglich werden finanzielle Mittel, die laut Gesetz zur Finanzierung der Krankenhausleistungen vorgesehen sind, fehlverwendet – und keinen regt das auf. Eigentlich müssten sich vor den Gerichten lange Schlangen bilden, von sich selbst anzeigenden Geschäftsführungen, Aufsichtsräten und der Politik. Da hier doch augenscheinlich Mittel fehlverwendet werden. Patientenverbände und Krankenkassen scheinen darin aber kein Problem zu sehen. Schade. Dass die Politik außer dem üblichen »Die anderen sind schuld und wir haben doch alles getan« nichts anbietet, ist ebenfalls wenig hilfreich.

Jeden einzelnen Tag müssen Patienten und Beschäftigte die Suppe auslöffeln, die sie nicht bestellt haben, aber vorgesetzt bekommen. Gelder, die eigentlich ins Personal oder in die Krankenversorgung fließen müssten, dienen zum Schuldenabbau und der Finanzierung von Bauvorhaben. Milde ausgedrückt ist das eine Sauerei.

Dieter L., Universitätsmedizin Mannheim

Zu drei.63, Seite 6: Keine Angst mehr

Sehr geehrte Redaktion,

der Artikel »Keine Angst mehr« bewegte mich sehr. Ich wohne seit über 40 Jahren in Radeberg. Mein Lebensgefährte und ich nahmen den DRK-Rettungsdienst schon in Anspruch. Was diese Notfallsanitäter, Ärzte usw. täglich leisten müssen. Sie waren zu uns sehr, sehr freundlich. Sie müssen höhere Löhne erhalten. Es ist positiv, dass sie streiken.

Angelika M. aus Radeberg

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