Sozial- und Erziehungsdienst

Novellierung SGB VIII

Kinder- und Jugendhilfe

Novellierung SGB VIII

zwei Frauen am Schreibtisch Bender Kinder- und Jugendhilfe

Im Sommer 2016 wurde durch einen Arbeitsentwurf des Bundesarbeitsministeriums die Diskussion zur Novellierung des SGB VIII angestoßen. Mit der sogenannten „inklusiven Lösung“ soll die Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe geregelt werden. Darüber hinaus gab es neben der Reform der Eingliederungshilfe weitere Änderungsvorschläge, zum Beispiel zur Hilfeplanung, zur Schulsozialarbeit und zur Kindertagesbetreuung. ver.di hat hierzu Stellung bezogen: Eine Regionalisierung und Öffnung der Leistungsgewährung nach Kassenlage wird abgelehnt. Der individuelle und einklagbare Rechtsanspruch auf Hilfen muss erhalten bleiben. Die bisherigen, bewährten und rechtssicheren Begrifflichkeiten und Inhalte müssen bleiben. Die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Inklusion, Integration und verbesserte frühkindliche Bildung müssen zur Verfügung gestellt werden. Inklusion voranzubringen ist der richtige Weg. In die fachliche Diskussion werden sich auch die Kolleginnen und Kollegen aus den jeweiligen Arbeitsbereichen einbringen. Für Februar 2017 ist inzwischen eine „kleine Reform“ des SGB VIII angekündigt. Noch ist vollkommen offen, was sie beinhalten soll. Mit dem Referentenentwurf wird dann das Gesetzgebungsverfahren eröffnet.

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